Die Durch­füh­rung von Gre­mi­en­sit­zun­gen und Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen in Prä­senz nach der SächsCo­ro­naSch­VO ist grund­sätz­lich gestat­tet. Ent­spre­chend den Aus­füh­run­gen in der Geset­zes­be­grün­dung (Sei­te 20) gel­ten die Ein­schrän­kun­gen durch § 7 SächsCo­ro­naSch­VO nur für kom­mer­zi­el­le oder gewerb­li­che Ver­an­stal­tun­gen, somit nicht für die Sit­zun­gen der Ver­eins­or­ga­ne. Der 3G-Nach­weis und die Kon­takt­er­fas­sung sind dem­nach nicht erfor­der­lich. Zu beach­ten ist, dass Rei­ni­gungs- und Des­in­fek­ti­ons­maß­nah­men vor­rä­tig sind (§ 7 Abs. 7 SächsCo­ro­naSch­VO). Wäh­rend der Wahr­neh­mung des Rede­rechts bei einer Zusam­men­kunft besteht kei­ne Mas­ken­pflicht (§ 6 Abs. 6b SächsCo­ro­naSch­VO). Fällt der Inzi­denz-wert unter 10, ent­fällt die Mas­ken­pflicht (§ 6 Abs. 5 Satz 1 SächsCoronaSchVO).