Der Test ist in drei Vari­an­ten mög­lich, die sich aus § 4 Abs. 1 Nr. 3 SächsCo­ro­naSch­VO und dem dor­ti­gen Ver­weis auf § 2 Nr. 7 SchAus­nahmV ergeben:


• vor Ort unter Auf­sicht des­je­ni­gen, der der jewei­li­gen Schutz­maß­nah­me unter­wor­fen ist,
• im Rah­men einer betrieb­li­chen Tes­tung im Sin­ne des Arbeits­schut­zes durch Per­so­nal, das die dafür erfor­der­li­che Aus­bil­dung oder Kennt­nis und Erfah­rung besitzt, erfolgt oder
• von einem Leis­tungs­er­brin­ger nach § 6 Absatz 1 der Coro­na­vi­rus-Test­ver­ord­nung vor­ge­nom­men oder über­wacht wur­de (land­läu­fig: Testzentrum)


Im Ver­ein könn­te der Test nach dem ers­ten Punkt durch­ge­führt wer­den. Das Bil­dungs­werk des DRK Sach­sen dazu auf sei­ner Home­page: „Ein Selbst­test ist zur Anwen­dung durch Pri­vat­per­so­nen bestimmt und ohne vor­he­ri­ge Schu­lung durch­führ­bar. Es ist aus­rei­chend, die Anlei­tung auf der Packungs­bei­la­ge zu nut­zen. Geeig­ne­te Selbst­tests fin­den Sie auf der Sei­te des BfArM.“ Dem­nach soll­ten die auf­sicht­füh­ren­den Per­so­nen dar­über belehrt wer­den, dass sie vor der Auf­sicht die Packungs­bei­la­ge des Selbst­tests lesen müs­sen. Eine Doku­men­ta­ti­on des Test­ergeb­nis­ses durch die auf­sichts­füh­ren­de Per­son ist nicht erfor­der­lich. Das Test­ergeb­nis ist die Grund­la­ge zur Ent­schei­dung, ob ein Test­pflich­ti­ger die Sport­an­la­ge betre­ten bzw. am Sport­be­trieb teil­neh­men darf.