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Sporthallen-Boden: Streifenfrei durch neue Versiegelung

Das Problem scheint gelöst: Damit Schuhsohlen keine Streifen mehr auf dem neuen Fußboden der Turnhalle der Mittweidaer Bernhard-Schmidt-Grundschule hinterlassen, mussten die Bauarbeiter wenige Monate nach der Sanierung der Halle noch einmal ran.

Wie Oberbürgermeister Ralf Schreiber (CDU) kürzlich vor dem Stadtrat erklärte, habe die Firma, die den Fußboden eingebaut hat, den Belag noch einmal überarbeitet. Der hatte Lehrern, Sportlern und den Stadträten über Monate hinweg Kopfzerbrechen bereitet.

Rückblick: Kurz nachdem der Umbau der Turnhalle abgeschlossen war, gab es Ärger wegen des Bodenbelags. Selbst Schuhe mit hellen Sohlen würden auf dem Boden Streifen und Flecken hinterlassen, erklärten Lehrer und Sportler im Frühjahr. Umgefallene Sportgeräte hätten zudem kleine Löcher in den Belag geschlagen. Schon früh kam der Verdacht auf, dass die Versiegelung, die den Bodenbelag eigentlich strapazierfähig machen soll, ungeeignet oder fehlerhaft sei. Einige Stadträte forderten während der Debatte, dass ein Gutachten erstellt wird, in dem geklärt werden soll, ob der Bodenbelag für die Halle geeignet ist, die sowohl als Sportstätte als auch als Aula für Veranstaltungen genutzt werden soll. Schließlich einigte man sich darauf, dass der Hallenboden gründlich gereinigt und neu versiegelt wird.

Laut Oberbürgermeister Schreiber, hat die für den Boden zuständige Firma deshalb in den vergangenen Wochen die alte Versiegelung komplett abgeschliffen und danach eine neue aufgetragen. Kleine Schäden, die im Sportunterricht und beim Vereinssport durch umgefallene Sportgeräte auf dem Boden entstanden sind, seien durch die Neuversiegelung ebenfalls ausgebessert worden. „Jetzt ist die Qualität so wie sie sein muss“, erklärte Ralf Schreiber.

Das bestätigte die Stadträtin Cornelia Mühlstädt, die in der Schmidt-Grundschule als Lehrerin arbeitet. „Die Kinder bewegen sich wirklich viel in der Halle, und der Boden sieht jetzt deutlich besser aus. Wir sind sehr zufrieden“, berichtete sie den Stadträten.

 

Quelle: Freie Presse, 06.10.